|
hmm, in
letzter zeit hab ich ein paar interviews gegeben, und irgendwie
wollen alle immer das gleiche wissen ... daher hab ich hier mal
ein paar häufig gestellte fragen zusammengestellt. praktischerweise
auch gleich mit antworten.
wie kam
es zur gründung von f/a/v ?
siehe bandinfo, recht viel mehr
gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen.
wofür
steht f/a/v ? fucking
and vomiting. der bandname ist inspiriert von dem theaterstück
"fucking and shopping" von sarah kane und einer einschlägigen
japanischen website. momentan find ich gerade die idee lustig, dem
akronym auf jeder veröffentlichung eine zusätzliche bedeutung
zu geben, so wie es SPK getan haben. "feinde auf valium"
hatten wir schon, "freude am verzweifeln" kommt wohl als
nächstes.
hast du
vor, in nächster zeit live aufzutreten ? hmm,
schwierige frage. einerseits spiele ich sehr gerne live, ich fühle
mich auf der bühne sehr wohl. andererseits ist f/a/v eindeutig
ein soloprojekt und meine arbeitsweise macht es fast unmöglich,
meine musik in irgendeiner weise live umzusetzen. jetzt gäbe
es für mich 2 möglichkeiten: entweder ich stell mich allein
auf die bühne und singe bzw. schrei meine texte zum playback.
hm. hab ich ein paarmal gemacht, ist aber für das publikum
wenig interessant und spannend, deswegen lasse ich es in zukunft
bleiben. andere möglichkeit: ich trete zusammen mit anderen
musikern auf. hmm, wäre eine möglichkeit, ist aber mit
viel aufwand verbunden, und mir ist auch nicht ganz wohl bei dem
gedanken, quasi live-musiker um mich zu scharen. mal schaun, ob
und wann ich aus diesem kleinen dilemma herauskommen werde...
seit dem
ersten album ist dein sound deutlich härter / sauberer / punkiger
/ weniger punkig / wasauchimmer geworden. warum ? ich
habe im laufe der zeit produktionsmäßig ein bisschen
dazugelernt und mein musikgeschmack hat sich ein wenig geändert,
und das hat sich in den letzten beiden jahren wohl auch irgendwie
auf meine songs ausgwirkt. ich habe mir aber nie großartig
gedanken darüber gemacht, wie das zweite album insgesamt klingen
wird, es ist kein konzeptalbum sondern eine ansammlung der neuesten
lieder.
wie gehst
du bei der produktion deiner nummern vor ? es
gibt kein schema, nach dem ich vorgehe. ich nehme mir für die programmierung
viel zeit und arbeite nur dann an einem track, wenn ich in der entsprechenden
stimmung bin, da kann ein song schon mal ein jahr lang halbfertig
auf meiner festplatte rumliegen. manchmal fange ich mit einem beat
an, manchmal programmiere ich zuerst eine fläche, manchmal existiert
als erstes auch ein slogan, ein sprachsample oder eine textstelle.
eines haben meine lieder gemeinsam: den gesang nehme ich sehr spontan
und schnell auf, ich verwende fast immer die first takes.
wie geht's
weiter ?
keine
ahnung. ich bastele neue tracks, irgendwann dürfte dann ein
neues album fällig/fertig sein. wenn es so weit ist, mache
ich mir gedanken darüber, wie und wo ich es rausbringen könnte.
vielleicht gibt es in der zwischenzeit den einen oder anderen samplerbeitrag
und/oder remix.
und noch
ein paar fragen, die mir noch nie gestellt wurden, die ich mir selber
aber stellen würde, würde ich mich interviewen:
sach mal,
bist du eigentlich linksradikal ? nö,
ich bin sogar mitglied der sozialdemokratischen partei. manchmal
wähle ich auch grün.
nimmst du
drogen ? unmengen
kaffee und zigaretten, ein- bis zweimal pro woche alkohol. keine
medikamente, keine illegalen drogen. war mal anders.
|