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Vorläufige
Presseinformation
Etwa im Jahre
1993 begann Michael Krauss damit, sich mit elektronischer Musik
zu beschäftigen. Zunächst beschränkte er sich darauf, mit seinem
geliebten Amiga 500 sein näheres Umfeld (in erster Linie aber sich
selbst) mit lärmigen Gabba-Tracks zu belästigen, ohne daß dies zu
irgendwelchen regulären Veröffentlichungen geführt hätte.
Nach der Anschaffung
zusätzlicher Klangerzeuger wich diese völlig ziellose Arbeitsweise
nach und nach einem etwas planvolleren Vorgehen, Michael Krauss
begann, auch Gesang zumindest in einigen seiner Songs einzusetzen
und gab seinem Ein-Mann-Projekt erstmals einen Namen: f/a/v. 1998
brannte f/a/v einige der Tracks, die sich im Laufe der letzten beiden
Jahre angesammelt hatten, auf CD-R. Eine Verkettung glücklicher
Umstände führte bald darauf zur Veröffentlichung einer überarbeiteten
Fassung dieses Demos auf Karl Kimmerls neugegründetem Label Daham
Recordings.
Ermutigt durch
die nahezu durchweg positive Resonanz auf dieses Debutalbum begann
f/a/v sofort mit der Produktion neuer Songs. Nun liegt also sein
zweites Album "feinde auf valium" vor, diesmal veröffentlicht von
Rudy Ratzinger auf seinem Label Mental Ulcer Forges.
f/a/v hat keine
musikalischen Vorbilder im Sinne einer Kopiervorlage für seine Stücke.
Es existieren aber einige Künstler, deren Schaffen f/a/v außerordentlich
bewundert und die letztendlich in irgend einer Weise seine Musik
beeinflussen. Zu nennen wären hier beispielsweise Trent Reznor,
Jello Biafra, J. G. Thirlwell, Einstürzende Neubauten, EA 80 und
Aphex Twin.
Entsprechend
schwer läßt sich f/a/v's Musik in die gängigen Schubladen einordnen:
Elemente aus Industrial, EBM, Breakbeat und Punk werden miteinander
verbunden und ergeben ein vielschichtiges, meist aggressiv-hektisches,
bisweilen auch schleppend depressives Klangbild. In aller Regel
sind die Tracks treibend und tanzbar, ohne sich jedoch der sattsam
bekannten Elemente aus dem Tanzflächenfüller-Baukasten zu bedienen.
Auch textlich folgt f/a/v nicht der genretypischen Splatter- und
Kriegsästhetik, sondern stellt in einer eigenwilligen, bilder- und
anspielungsreichen Sprache seine persönliche Sicht der ihn umgebenden
Welt dar.
f/a/v legt
größten Wert auf völlige künstlerische Unabhängigkeit, Einflußnahme
von außen aus kommerziellen Erwägungen gibt es nicht und wird es
nicht geben.
Discographie
> "miscellaneous" 16 Track CD-R, Eigenvertrieb, ca. 50 Stück
(1998)
> "verschweigen" und "von der gemeinsamkeit" auf feeding the
mite Compilation CD-R, SEMANTIK, Eigenvertrieb, ca. 50 Stück (1998)
> "miscellaneous" 15 Track CD, Daham Recordings/Novatekk (1999)
> Remix von :Wumpscut:s "Totmacher", Totmacher DCD, Betonkopf
Media/Novatekk (1999)
> "bialek" und "leiche" auf Rohstoff Compilation, Daham Recordings/Novatekk
(1999)
> Remix von Grotesks "Menschen", Querschnitt CD, ex.es records
(1999)
> "humain logik" von [f/a/v] vs. Mikael Orgillon auf Aesthetics
Of Affliction Compilation, Coma Dose Creations (2000)
> Remix von B-Ton-K/Puls' "Elektritter", Novocain CD, Daham Recordings/Nova
Media (2000)
> "rentnerbunker" auf Decoder Compilation, Code Records (2000)
> "feinde auf valium" 17 Track CD, Mental Ulcer Forges/Connected
(2001)
> "eines
der letzten lieder" auf Elegy 4/01 (2001)
> "nachmachen" auf "dssg - der sampler",
kein Label/Eigenvertrieb (2001)
> "zweiundfünfzig minuten für entscheidungsträger
und meinungsmanipulatoren" 11 Track CD-R, Promo, kein Label,
kein Vertieb (2002)
> Remix von :Wumpscut:s "Wreath of Barbs", Wreath of
Barbs Freestyle Remixes CD, Betonkopf Media/Connected (2002)
> "vorverstärker" auf "High Voltage 3"
Compilation, Dying Culture/EFA (2002)
> "freude am verzweifeln" 14 Track CD, Mental Ulcer
Forges/Connected (2002)
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